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am 8. Dezember 2017

Bildungsreise Meran

Stefan Hindinger - „Südtirol to go“ - Grüne Vöcklabruck zu Besuch in Meran

Seit 2016 stellt die Liste Paul Rösch/Grüne in Meran den Bürgermeister, den Vizebürgermeister und drei von sieben Stadträten. Ein Grund für uns, die diesjährige Bildungsreise in die Südtiroler Kurstadt zu machen und Gespräche mit den Meraner Grünen zu führen. „Beeindruckt hat uns die strikte Raumordnungspolitik. So gibt es in Südtirol kaum Einkaufszentren, die Nahversorgung ist intakt“, so Stadtrat Stefan Hindinger. Vorbildlich ist Südtirol auch beim Öffentlichen Verkehr. Die „Südtirol to go“-Karte gilt für Zug, Bus und zahlreiche Seilbahnen und auch für Fahrten über die Grenze nach Innsbruck und Lienz. Jede Fahrt wird von der Wertkarte abgebucht bis zu einem Maximaljahresbetrag von 600 Euro (bei Jugendlichen und Senioren deutlich weniger).

Gemeinsame, integrative Schule

Informiert haben wir uns auch über das Südtiroler Bildungssystem. Es gibt gemeinsame Volks- und Mittelschulen für alle 6 bis 14jährigen. Eine Differenzierung in Gymnasien und berufsbildende Schulen gibt es erst danach. Weiters gibt keine Sonderschulen, Kinder mit Förderbedarf werden in den Sprengelschulen integriert. „Das System funktioniert und hat sich gut bewährt“, so Franco Bernhard, Direktor eines Schulsprengels mit 800 SchülerInnen.  

Amtszeitenbeschränkung

„Wir haben unsere kommunalpolitischen Erfahrungen ausgetauscht“, so Stefan. Bemerkenswert in Südtirol ist zudem die Amtszeitenbeschränkung für Bürgermeister. Maximal drei Perioden (insgesamt 15 Jahre) kann ein Bürgermeister im Amt bleiben. Der Wechsel tut der Demokratie gut, zeigten sich die Meraner Grünen von dieser Regelung überzeugt.  

Essen mit Schulleiter Franco Berhard (Stefan Hindinger, Claudia Hössinger, Hans Übleis, Franco Bernhard, v.l.)
Männergruppe vor dem Meraner Frauenmuseum
Frauengruppe vor dem Meraner Frauenmuseum
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