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am 4. April

Ärger über Kahlschlag der Baumreihe am Pfarrerfeld

Stefan Hindinger - Kritik am Alleingang des Bürgermeisters

Seit Jahrzehnten steht am Pfarrerfeld entlang der Bundesstraße eine Baumreihe: „Ein wichtiger Emissionsschutz für die Siedlung und Lebensraum für Tiere“, so unser Umweltstadtrat Stefan. Der Bauhof hat letzte Woche begonnen Bäume zu fällen. Anlass dafür waren Vorgaben der Straßenverwaltung hinsichtlich Verkehrssicherheit, sowie wenige Bewohner, die sich über Schatten in ihren Gärten beklagten. Auch ein Scheiben aus dem Jahr 1984 wurde „herausgegraben“, in dem der damalige Bürgermeister eine Heckenpflanzung versprach. Bei einer von Bürgermeister Brunsteiner eingeladenen Anrainerversammlung am 5. März wurde die Angelegenheit diskutiert. Über das Ergebnis gibt es unterschiedliche Aussagen. BewohnerInnen, die sich über den fast völligen Kahlschlag ärgern, haben sich an den Umweltstadtrat gewandt. Stefan versteht den Unmut und kritisiert den Alleingang des Bürgermeisters. Obwohl fachlich zuständig, wurde der Umweltausschuss nicht mit der Angelegenheit befasst. Dazu kommt ein unprofessionelles Vorgehen bei der Bürgerinformation. „Aus dem Einladungstext ging nicht hervor, ob es zu einer Abstimmung kommt und wie die weiteren Schritte sind. Bei dieser Form von Anwesenheitsdemokratie setzen sich immer jene durch, die am lautesten ihre Anliegen äußern. „Anrainer die verhindert sind, können überhaupt nicht mitbestimmen. Weiters gehen ökologische Aspekte meist völlig unter. Bürgerbeteiligung soll dazu führen, dass Entscheidungen von vielen mitgetragen werden. In diesem Fall ist das deutlich misslungen. Es gibt viel Ärger und Frust am Pfarrerfeld“, schließt Stefan.


Bestand im westlichen Teil (vor Arbeiten des Bauhofes)
Kahlschlag der westlichen Baumreihe
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